Infosystem Kommunalpolitik
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Anlässlich der im Jahr 2010 begonnen Einführung von Videoüberwachung in den Bussen der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH (KVG) bat der Innen- und Umweltausschuss um Vorlage eines Erfahrungsberichtes nach Ablauf des ersten Jahres.
Die KVG hat seit September 2010 insgesamt 29 Fahrzeuge mit Technik zur Videoüberwachung ausgerüstet. Zusammen mit den sechs für das Jahr 2012 geplanten Neuanschaffungen wird dann jeder 4. Wagen der KVG über diese Technik verfügen.
Vor Beginn der Maßnahme hat die KVG eine detaillierte Betriebsvereinbarung mit Nennung der technischen Details und des Umgangs mit den aufgezeichneten Daten geschlossen. Die Organisation der Daten, insbesondere die Speicherung und das Auswertungsprozedere, ist mit dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) abgestimmt.
Bislang wurden sieben Auswertungen der aufgezeichneten Videosequenzen vorgenommen, in den meisten Fällen aus Anlass von Vandalismus. In einem Fall konnte die KVG ermittlungstechnische Unterstützung für die Polizei bei einer Körperverletzung leisten.
Seit der Einführung wurde keine Kritik der Fahrgäste an die KVG oder den EBK herangetragen. Rückmeldungen von Fahrgästen und Fahrpersonal belegen ein höheres subjektives Sicherheitsempfinden in den mit Videoüberwachung ausgestatteten Bussen. Zudem ist festzustellen, dass hier Vandalismus (Graffiti, Scratching oder sonstige Beschädigungen) kaum noch auftritt.
Nach Auswertung der bisherigen Erfahrungen ziehen KVG und EBK eine positive Bilanz und wollen den Anteil der Fahrzeuge mit Videoüberwachung durch Ausrüstung aller zukünftigen Neuanschaffungen sukzessive auf 100 % steigern.
Torsten Albig Oberbürgermeister
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